Wie kann die Regierung steuerliche Gewinnverschiebung verhindern? Die Lizenzschranke zur Sicherstellung einer fairen Besteuerung

von: Janco Herzig

GRIN Verlag , 2017

ISBN: 9783668583085 , 141 Seiten

Format: PDF

Kopierschutz: frei

Mac OSX,Windows PC für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's

Preis: 34,99 EUR

eBook anfordern eBook anfordern

Mehr zum Inhalt

Wie kann die Regierung steuerliche Gewinnverschiebung verhindern? Die Lizenzschranke zur Sicherstellung einer fairen Besteuerung


 

Masterarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Öffentliche Finanzen), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Debatte über die Strategien zur Steuervermeidung und der Gewinnverlagerung multinationaler Unternehmen schlägt sich in den Medien, der Politik und der steuerrechtlichen Fachliteratur als Dauerthema nieder. In der Kritik stehen vor allem multinationale Konzerne, die sich der Methoden zur steuerlichen Gewinnverschiebung bedienen, sowie jene Staaten, deren rechtliche Rahmenbedingungen Gewinnverlagerungen erst ermöglichen. Der erste Schritt des deutschen Steuergesetzgebers, die entwickelten Handlungsempfehlungen zur Bekämpfung von Gewinnverkürzungen und Gewinnverlagerungen in innerstaatliches Recht umzusetzen, erfolgte im Jahr 2016. Das Ziel dieser Arbeit ist dreigeteilt. In einem ersten Schritt soll die Lizenzschranke auf Basis des bisherigen Stands der Literatur tiefgehend dargestellt werden. Hierauf aufbauend wird in einem zweiten Schritt eine ausführliche rechtliche und ökonomische Würdigung der Lizenzschranke vorgenommen. Dabei soll der Forschungsfrage nachgegangen werden, ob die Lizenzschranke unter der Einhaltung rechtlicher und ökonomischer Anforderungen geeignet ist, die im Regierungsentwurf formulierten Ziele der Sicherstellung einer fairen Besteuerung sowie der Sicherung des bestehenden Steueraufkommens nachzukommen. Ausgehend von den gewonnenen rechtlichen und ökonomischen Feststellungen soll in einem dritten Schritt dem Gesetzgeber eine Handlungsoption zur geplanten Lizenzschranke dargeboten werden, mit der sich die Probleme der Besteuerung von Lizenzgebühren auf anderen Wegen wirksam lösen ließen.